11.09.2018

Braunes Gemüse – Wie begegnen wir der Vereinnahmung von rechts im Ökolandbau?

Rechte? Findet niemand gut! Aber wie kommt es dann immer wieder dazu, dass wir uns auf den selben Veranstaltungen wiederfinden, sei es auf der „Wir haben es satt“-Demo oder im Bio-Anbauverband?

Ein Blick in die Geschichte des Ökolandbaus zeigt, dass es seit der Entstehung immer wieder Überschneidungen zu völkischen und rechten Strömungen gab. Das Engagement von Akteuren der rechten Szene für Umweltthemen ist keine Modeerscheinung und auch nicht Ausdruck einer Instrumentalisierung. Ökologische Landwirtschaft und rechte Einstellungen passen ideologisch gut zusammen.

 

Damit wir uns trotzdem klar von rechts distanzieren können, ist eine Auseinandersetzung mit unseren eigenen Standpunkten zu ökologischen Fragen wichtig. Warum sind mir regionale Produkte wichtig und wie kann ich für Regionalität sein, ohne Gefahr zu laufen, dass meine Forderung von Rechten instrumentalisiert wird?

 

Datum: 11.9.2018

Ort: Laube in den Prinzessinnengärten, U-Bahn-Station Moritzplatz

Zeit: 19.00 bis 22.00

Infos: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/braunes-gemuese-und-oekolandbau/“

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